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  • Buses - Global Market Trends 2019 Nur 0,2% aller Busse in Europa sind elektrifiziert. Deutschland liegt mit 0,4% sogar über dem europäischen Durchschnitt, dass es aber viel besser geht, zeigt China: Der Anteil an Elektrobussen liegt hier bereits bei 14%. Weltweit nehmen die politischen Anstrengungen zur Förderung der Elektromobilität im ÖPNV spürbar Fahrt auf.
  • Light Rail Vehicles - Global Market Trends 2019 Ein wesentliches Ergebnis dieser Studie: Ein dynamisches Wachstum von jährlich 8% im Neubeschaffungsmarkt wird für die nächsten fünf Jahre erwartet. Zentraler Treiber dafür ist die zunehmende Zahl der Städte, die ihre Altfahrzeuge ersetzen müssen oder sich für den Neubau einer Light Rail Transit (LRT) Infrastruktur entscheiden.
  • Thales - Ground Transportation Für 2019 wird erwartet, dass Thales weiterhin eine solide Dynamik zeigt und ein organisches Wachstum von etwa 3% - 4% gegenüber 2018 erreicht, das die Normalisierung des Wachstums im Transportsegment nach einer außergewöhnlichen Leistung im Jahr 2018 beinhaltet. Das Unternehmen beabsichtigt auch weiterhin in Forschung und Entwicklung zu investieren, insbesondere in digitale Technologien.
  • Electric Locomotives - Global Market Trends 2019Der europäische Markt für Elektrolokomotiven zeigt sich trotz der Klimaverpflichtungen und Dekarbonisierungsstrategien der EU und Nationalstaaten eher durchwachsen als dynamisch. Ein signifikantes Wachstum ist nur im Osten zu erwarten, während die Nachfrage in Westeuropa nach der Spitze in 2018 sogar leicht zurückgeht.
  • Electric Locomotives - Market Trends in Europe 2019Die Entwicklung der Flotte der Elektrolokomotiven in den verschiedenen Ländern ist vielfältig. Auf der einen Seite gibt es Länder wie Deutschland und Italien, die ihre Flotten in den letzten Jahren aufgrund großer Rahmenverträge deutlich modernisiert haben, oder Länder wie Finnland, Österreich oder Dänemark, in denen die etablierten Betreiber größere Rahmenverträge über moderne Elektrolokomotiven unterzeichnet haben.

Marktregionen

TOP NEWS AUS DER SCI RAILDATA

Deutschland / DB Cargo schreibt bis zu 400 Zweikraftloks aus

Der deutsche Schienengüterverkehrsbetreiber (SGV-Betreiber) DB Cargo hat einen Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 400 Zweikraft-Lokomotiven mit Laufzeit von 1. März 2020 bis 31. Dezember 2026 ausgeschrieben. Die DB plant zunächst die Bestellung von bis zu 100 Lokomotiven. Die ersten Lokomotive wird voraussichtlich 2 bis 4 Jahre nach dem ersten Abrufauftrag ausgeliefert. Angebote können bis zum 18. Oktober 2019 eingereicht werden.
Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union 01.10.2019

Deutschland / DB Fernverkehr schreibt bis zu 90 HGV-Züge aus

DB Fernverkehr, die im Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) tätige Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn (DB), hat einen Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 90 Hochgeschwindigkeitszügen (HGV-Zug) ausgeschrieben. Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge soll mindestens 300 km/h betragen. Der Auftrag umfasst zudem die Versorgung mit Ersatzteilen. Die HGV-Züge mit einer maximalen Länge von 200 m müssen mit der ICE-Bestandsflotte der Baureihe 407 der DB im Mehrfachtraktion fahren können. Das Volumen des Rahmenvertrags ist auf 2 Mrd. Euro veranschlagt. Laut DB wird mit dem Auftrag eine Reaktion auf die stetig steigenden Fahrgastzahlen eine Erhöhung der Kapazität und der Flottenverfügbarkeit angestrebt. Die HGV-Züge müssen für den Betrieb mit bis zu 320 km/h in Deutschland, in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und anderen Ländern in Europa zugelassen sein. Die HGV-Züge sollen voraussichtlich ab Dezember 2022 in Dienst gehen.
Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union 26.09.2019

Österreich / SPNV-Netz in Öberösterreich erhält 600 Mio. Euro

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und das Land Öberösterreich haben sich zur Modernisierung des Netzes für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Bundesland auf ein Maßnahmenpaket in Höhe von 600 Mio. Euro geeinigt. Generell sollen auf dem Netz alle Nebenbahnstrecken erhalten bleiben und zudem modernisiert werden. Des Weiteren werden die Mattigtalbahn, Innviertelbahn, Mühlkreisbahn, Donauuferbahn und Almtalbahn elektrifiziert. Weitere Maßnahmen umfassen die Modernisierung von 86 Bahnhöfen und Haltestellen sowie weitere Auflassungen von Bahnkreuzungen in Oberösterreich. Die Offensive wurde bereits im Juli 2019 vorgestellt (siehe SCI RAILDATA Ausgabe 27/2019), nun soll der Plan konkret umgesetzt werden. Somit wurde für viele SPNV-Strecken in Oberösterreich auch die Gefahr der Schließung gebannt. Die Nebenstrecken warfen fast keine Gewinne mehr ab, sodass sogar eine Privatisierung des Netzes angedacht wurde.
Quelle: LOK-Report 02.10.2019

Australien / NSW bestellt Hybridzüge bei Konsortium Momentum Trains

Der australische Bundesstaat New South Wales (NSW) hat Momentum Trains, ein Konsortium aus CAF, UGL Rail Services, Pacific Partnerships, CAF Investment Projects und DIF Infrastructure V Coöperatief, im Rahmen des Flottenaustauschprogramms Regional Rail (siehe SCI RAILDATA Ausgabe 07/2019) einen Lieferauftrag von Hybrid-Triebzügen erteilt. Zum Austausch der bis zu 36 Jahre alten Fahrzeuge der Typen XPT, XPLORER and Endeavour wurden 117 Wagen bestellt, konfiguriert als 10 Regional-Intercity-, 9 kurze Regional- und 10 lange Regionaltriebzüge. Die ersten neuen Fahrzeuge sollen ab 2023 fahren und die gesamte Flotte schrittweise in Betrieb gehen. Die Hybrid-Triebzüge für Diesel- und Elektrobetrieb tragen zu einem umweltfreundlicheren Schienenverkehr bei. Ab 2020 wird NSW auch ein neues Instandhaltungswerk in Dubbo bauen.
Quelle: NSW Pressemitteilung 26.09.2019

Russland / GTLK bestellt 25.000 Güterwagen von UWC

Die staatliche russische Leasinggesellschaft GTLK hat beim russischen Güterwagenhersteller United Wagon Company (UWC) 25.000 innovative Güterwagen mit einer Achslast von 25 t bestellt. Bis 2022 soll UWC 20.000 offene Güterwagen mit Ladeluken und 5.000 Selbstendladewagen für den Getreidetransport bis 2020 an die GTLK ausliefern. Die innovativen Güterwagen ermöglichen Kostensenkungen duch niedrigere Betriebskosten und Zusatzeinnahmen durch den Transport höherer Frachtvolumina. Die Güterwagen haben eine Achslast von 25 t und verfügen im Vergleich zu gewöhnlichen Modellen mit einer Achslast von 23,5 t über eine verbesserte technische und wirtschaftliche Leistung.
Quelle: RZD-Partner 27.09.2019

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